Dämon oder Genie?

piazza-del-campidoglio-457903_1280Wie die alten Griechen und Römer kreative Prozesse sahen, ist gleichermaßen konträr wie auch grundähnlich: Beide glaubten, dass Kreativität eine Art göttlicher Diener-Geist ist, der aus einer entfernten, unbekannten Quelle zu den Menschen kommt – aus unerklärlichen Gründen. Die Griechen nannten diesen göttlichen Diener-Geist der Kreativität jedoch mit einer gespenstischen Ehrfurcht „Dämonen“. Von Sokrates ist bekannt, dass er daran glaubte, er hätte Kontakt zu einem Dämon, der ihm Weisheiten aus weiter Ferne mitteilte.

Die Römer hingegen hatten die gleiche Idee, sie nannten diese Art von körperlosem kreativem Geist jedoch ein „Genie“, was dem Übernatürlichen den genialen Erfindergeist lässt und ihn um das Diabolische erleichtert. Über diesen Genius, unseren Schöpfergeist, spricht Elisabeth Gilbert, die Autorin von „Eat, Pray, Love“ in einer inspirierenden Rede auf TED: http://www.ted.com/talks/elizabeth_gilbert_on_genius?language=de

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