Dämon oder Genie?

piazza-del-campidoglio-457903_1280Wie die alten Griechen und Römer kreative Prozesse sahen, ist gleichermaßen konträr wie auch grundähnlich: Beide glaubten, dass Kreativität eine Art göttlicher Diener-Geist ist, der aus einer entfernten, unbekannten Quelle zu den Menschen kommt – aus unerklärlichen Gründen. Die Griechen nannten diesen göttlichen Diener-Geist der Kreativität jedoch mit einer gespenstischen Ehrfurcht „Dämonen“. Von Sokrates ist bekannt, dass er daran glaubte, er hätte Kontakt zu einem Dämon, der ihm Weisheiten aus weiter Ferne mitteilte.

Die Römer hingegen hatten die gleiche Idee, sie nannten diese Art von körperlosem kreativem Geist jedoch ein „Genie“, was dem Übernatürlichen den genialen Erfindergeist lässt und ihn um das Diabolische erleichtert. Über diesen Genius, unseren Schöpfergeist, spricht Elisabeth Gilbert, die Autorin von „Eat, Pray, Love“ in einer inspirierenden Rede auf TED: http://www.ted.com/talks/elizabeth_gilbert_on_genius?language=de

Pippi Langstrumpf – HELDIN der Kindheit

IMG_6312Sie übt eine enorme Anziehungskraft und Faszination aus – dieses freche, mutige Mädchen mit den roten Zöpfen, die seitlich abstehen. Mit ihren Sommersprossen im Gesicht, ihrer bunten, gestückelten Kleidung und den viel zu großen Schuhen – die ihr Vater ihr geschenkt hatte, damit sie etwas habe, wo sie noch hinein wachsen könne – schlendert sie unbekümmert und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet durch ihr Kinderleben. „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ Das ist ihr Motto. Sie lebt es durch und durch, besteht auch gegen die Sittenpolizei in Form von Fräulein Prusseliese, und sogar gegen die Gesetze in Form der beiden Dorfpolizisten Kling und Klang, die sie immer wieder ins Kinderheim stecken wollen.

Jede Menge Abenteuer meistert sie mit Charme und List. Weiterlesen