Selbstorganisation!

Zitat

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Trau‘ Dich!

Letztlich, so Niklas Luhmann, ist Vertrauen das ZUTRAUEN in die eigenen ERWARTUNGEN. Das bedeutet, ich muss mir erst einmal selbst vertrauen und mich mit diesem SELBSTVERTRAUEN trauen, los zu gehen. Gegenseitiges VERTRAUEN ist die Grundlage von menschlichen Interaktionen und immer ein Zustand zwischen wissen und nicht wissen. Für all das braucht es Zuversicht – und für den ZWEIFLER in uns: „ZUVERSICHT meint nicht die Überzeugung, dass alles gut wird, eher das Vertrauen, dass es SINN machen wird.“ (Bernd Schmid)

Der Held in MATRIX hatte keine große Wahl, sich für oder gegen das ABENTEUER zu entscheiden. Die „blaue oder die rote Pille“ würden ihn entweder in dem Leben lassen, das er kannte und an dem er aber zweifelte, oder in einen Sog der sich überschlagenden Ereignisse ziehen. Er wollte wissen, was sich da abspielt und so stand er blitzschnell mittendrin und sollte die Menschheit vor der Übermacht der Maschinen retten. Seine größten DÄMONEN waren dabei gar nicht die Maschinen, sondern seine ständigen SELBSTZWEIFEL, die er erst überwinden musste, bevor er sich und seinen Kräften vertraute. Dadurch lernte er sich vollkommen neu kennen. Auch das kennen wir aus dem wahren Leben: erst durch das Zutrauen zu sich selbst und seine MENTALE KRAFT, mit der er die Dinge und Geschehnisse vor seinen Augen förmlich tanzen lassen konnte, gelang ihm der Durchbruch.

„Sich trauen heißt, einen Moment lang den HALT zu verlieren. Sich nicht trauen heißt, sich selbst zu VERLIEREN.“ Søren Kierkegaard beschreibt in diesen wunderbaren zwei Sätzen, dass es manchmal der kleine Schritt durch die gefühlte UNSICHERHEIT ist, der uns abhält, unser eigenes GLÜCK in die Hand zu nehmen. Würden wir uns TRAUEN, durch diese Passage des Nicht-Wissens, des in-der-Luft-Hängens, des UNPLANBAREN zu gehen, würden wir uns selbst mehr LEBEN.

 

Kinderfragen, Blockupy und warum Feuerwehrleute HELDEN sind

fire-515776_128018. März 2015. In Frankfurt – der sonst so friedlichen Stadt – brennen Polizei-Autos. So heftig habe ich mir diese Krawalle nicht vorgestellt. Es ist zu nah – jetzt fragt sich: politisch werden oder nicht? Partei ergreifen oder nicht? Von außen betrachtet ist das alles ziemlich aus dem Ruder gelaufen. Meine Tochter habe ich heute nicht in den Kindergarten gebracht. Denn ob man will oder nicht, man wird in die Ausschreitungen verwickelt. Von extra „Fan-Zügen“, in denen die Demonstranten schon am frühen Morgen Bier trinkend Pläne schmieden wird berichtet. Wollen sie sich Mut antrinken? Was haben sie vor? Weitere Bilder aus dem Liveticker lassen es erahnen.

„Müssen die Demonstranten die Feuerwehr durch lassen?“, fragt meine kleine Tochter. Ja, sage ich, das müssen sie, sonst wird es richtig gefährlich. Und in mir höre ich eine Stimme: es IST schon richtig gefährlich. Weiterlesen

Pippi Langstrumpf – HELDIN der Kindheit

IMG_6312Sie übt eine enorme Anziehungskraft und Faszination aus – dieses freche, mutige Mädchen mit den roten Zöpfen, die seitlich abstehen. Mit ihren Sommersprossen im Gesicht, ihrer bunten, gestückelten Kleidung und den viel zu großen Schuhen – die ihr Vater ihr geschenkt hatte, damit sie etwas habe, wo sie noch hinein wachsen könne – schlendert sie unbekümmert und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet durch ihr Kinderleben. „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ Das ist ihr Motto. Sie lebt es durch und durch, besteht auch gegen die Sittenpolizei in Form von Fräulein Prusseliese, und sogar gegen die Gesetze in Form der beiden Dorfpolizisten Kling und Klang, die sie immer wieder ins Kinderheim stecken wollen.

Jede Menge Abenteuer meistert sie mit Charme und List. Weiterlesen